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Die Gemeinde

Offener Bücherschrank am Rathaus Linsengericht

Bürgermeister Albert Ungermann und Graffitikünstler Björn Lapp
 Bürgermeister Albert Ungermann und Graffitikünstler Björn Lapp
Offener Bücherschrank am Rathaus Linsengericht
Viel Lesestoff für Bücherwürmer und Leseratten


Seit Oktober steht ein neuer, offener Bücherschrank auf dem Rathausgelände in Altenhaßlau, der Tag und Nacht zugängig ist. „Der Bücherschrank wird, seit er aufgestellt ist, sehr gut angenommen“, so Bürgermeister Albert Ungermann, „Viele gute, interessante, lehrreiche und spannende Bücher stehen für Groß und Klein bereit.“

Es begann alles mit der Idee, den Bürgern den Griff auf unterschiedlichen Lesestoff zu ermöglichen. Bürgermeister Albert Ungermann besorgte einen alten Kühlschrank mit Glastür. Damit aus diesem ein Bücherschrank werden konnte, wurde zunächst das Kühlmittel fachkundig entsorgt und seitens des Bauhofes ein Dach angebracht. – Für die Gestaltung des Bücherschrankes hat sich der seit vielen Jahren als Graffiti Künstler wirkende Björn Lapp aus Gelnhausen bereit erklärt. Dieser hatte sofort nach Anfrage seine Unterstützung zugesagt, da er das Projekt als eine „sehr gute Sache“ befand. Den Schrank hat er in vielen Stunden – „Schicht für Schicht – bearbeitet.
Eine kurze Bilderdoku der verschiedenen Arbeitsschritte findet sich unter nachstehendem Link: Vom Kühlschrank zum Bücherschrank

Bei der Vorstellung des Projektes in der vergangenen Woche nutzte Bürgermeister Albert Ungermann die Gelegenheit, dem Künstler Björn Lapp persönlich zu danken. „Er hat den Kühlschrank sehr schön gestaltet.“, sagte Bürgermeister Albert Ungermann. „Der offene Bücherschrank passt hervorragend in das Rathausumfeld.“

Weitere Informationen  zu Irie ARTISTS unter: http://www.irieartists.com/
 Weitere Informationen zu Irie ARTISTS unter: http://www.irieartists.com/
Björn Lapp, der derzeit eine Schreinerausbildung macht, übernahm die Aufgabe nicht nur gerne, sondern auch ehrenamtlich. Lediglich die Kosten für die Spraydosen und das Material trägt die Gemeinde. „Ich bin selbst ein begeisterter Leser und Lesen tut allen gut.“, erklärt Björn Lapp sein Engagement, das in die Zeit der Vorbereitungen auf seine Zwischenprüfung viel. Die Gestaltung nahm einen großen Teil seiner Freizeit in Beschlag. Nach mehreren Grundierungen und Schattierungen wurde aus dem Kühlschrank ein Bücherschrank, der nicht nur hervorragend gelungen ist, sondern sich in die Umgebung des Rathauses perfekt einpasst. Zu guter Letzt wurden noch die Für Björn Lapp typischen Pilze und die Künstlersignatur „Irie“ angebracht.

Das Künstlerkollektiv „Irie Artists - community of indie artists germany“ rief Björn Lapp 2012 ins Leben, um Künstlern verschiedenster Ausprägung und Stilrichtung vom Sprayer über den Maler bis zum Fotografen einen Platz zu geben, sich auszutauschen und zu verwirklichen. Mehr Informationen dazu gibt es im Internet unter www.irieartists.com oder unter dem Namen des Künstlerkollektivs auf Facebook. Zum Schluss bedankte sich auch Björn Lapp für die Möglichkeit, sich an einem besonderen Projekt zu beteiligen. Für die gelungene Arbeit dankte Bürgermeister Albert Ungermann mit einem Gastronomiegutschein.

Wer Fragen rund um den Bücherschrank hat, kann sich an Helga Rietze, Information der Gemeindeverwaltung, die sich um die Bücher „kümmern“ wird, wenden. (Tel.-Nr. 06051 709-0 oder helga.rietze@linsengericht.de)

Linsengericht, Oktober 2015

Presseartikel GNZ Online vom 16.10.2015
Presseartikel GT Online vom 15.10.2015



 


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